Sastra

September 17, 2008

Ingatan Yang Menyembuhkan

Comparative Literary Studies adalah bidang yang sangat luas yang mengaji sastra, dan bentuk seni lain, dengan melintasi batas-batas bangsa dan linguistik, dan dengan tetap memperhatikan konteks sejarah dan kebudayaan dari karya-karya itu. Tulisan ini tak akan menjelajah sejauh itu. Ia hanya mencoba, dengan agak longgar, membandingkan melulu teks dari novel Larung karya Ayu Utami, dan The God of Small Things karya Arundhati Roy.

Kedua novel ini, ditulis oleh perempuan muda yang sama-sama lahir di negeri Asia, boleh dikata luar biasa. Larung, bahkan sebelum muncul di pasar sekian minggu lalu, telah dipesan sebanyak 15.000 eksemplar. Itu prestasi yang fenomenal untuk ukuran Indonesia. The God of Small Things yang terbit 4 tahun lalu, kini telah terjual lebih dari 6 juta eksemplar, dan telah diterjemahkan ke dalam 40 bahasa.

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Literatur

September 9, 2008

Heilende Erinnerungen

Mit „Comparative Literary Studies“ wird ein weiter Fachbereich bezeichnet, der sich mit Literatur und anderen Formen der Kunst auseinandersetzt. Vergleichende Analysen überschreiten hierbei Landesgrenzen und linguistische Grenzen, wobei jedoch der geschichtliche und kulturelle Kontext der jeweiligen Werke berücksichtigt bleibt. Der folgende Artikel wird nicht so weit gehen, er versucht lediglich die beiden Romane Larung von Ayu Utami (Indonesien) und The God of Small Things von Arundhati Roy (Indien) zu vergleichen. Diese Romane – beide von jungen Frauen geschrieben, die aus asiatischen Ländern stammen – können als außergewöhnlich bezeichnet werden. Noch bevor Larung auf dem Markt erschien, wurden bereits ca. 15.000 Exemplare des Buchs vorbestellt. Dies ist eine phänomenale Leistung für indonesische Verhältnisse. Der Roman The God of Small Things erschien bereits vor einigen Jahren, und bis heute wurden von ihm mehr als sechs Millionen Exemplare verkauft und er wurde in mehr als 40 Sprachen übersetzt.

Sowohl bei Larung als auch bei The God of Small Things fällt bald die Präsenz von kleinen Dingen auf, von Gegenständen, die unbedeutend scheinen, jedoch real vorhanden sind und auf starke Art und Weise „Stimmungen“ entfalten können. Schon nach den ersten Seiten wird deutlich, dass die beiden Romane jeweils Episoden erzählen werden, die jede für sich stehen könnten; wie Diamanten, die von genauen Beobachtungen und einem scharfen Blick auf die scheinbar unbedeutenden Dinge geschliffen wurden. Mit ihrer Sprache, ihren Metaphern, ihrem Rhythmus und ihrer Lyrik regen diese beiden Romane unsere Vorstellungskraft an und beleben unsere Erfahrungen, die nicht nur in Verbindung mit unbedeutenden Dingen stehen. Etwas erfahren, das wissen wir, heißt, sich dem Wesen von Dingen öffnen, ob bewusst oder unbewusst. Als würden wir wesentliche Eigenschaften von Dingen in uns aufnehmen, wobei wir einige dieser Eigenschaften vielleicht vergessen, sie bleiben jedoch und lassen sich als Teil unseres Unterbewusstseins nieder. In besonderen Momenten wird das Vergessene wieder lebendig und bereichert unser Leben, erhöht es um eine Stufe.

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